
Diese Webseite und das Bauern Stübla befinden sich aktuell noch im Aufbau. Sobald wir geöffnet haben, erfahrt Ihr es hier.

Herzlich Willkommen bei uns im
Bauern Stübla
Unser gemütliches Ambiente in unserem Stübla oder bei Sonnenschein in unserem Außenbereich, lädt zum verweilen und zu einem frisch gezapften Veldensteiner Bier ein.

Hier findet Ihr uns.
In der Klosterstraße 18
im schönen Forchheim.
Vom Bahnhof nur ein Katzensprung
Gleich neben der St. Johannes Kirche in der Klosterstraße in Richtung Innenstadt.
Ein schöner gemütlicher Garten bei schönem Wetter und eine gemütliche Stube, laden zum Verweilen und gutem Essen und Trinken ein.

Geschichte des Bauern Stübla's
Das Reuther Tor (Bild 1 & 2)
Das Reuther Tor war eines der wichtigsten Stadttore der historischen Festungsanlage von Forchheim, gelegen im Nordosten der Altstadt. Es wurde im Zuge des Ausbaus zur barocken Bastionärbefestigung (ab 1553) errichtet, um die Stadt zu sichern. 1876 wurde das Torhaus im Zuge des Festungsrückbaus abgebrochen.
Historische Fakten zum Reuther Tor:
- Lage & Funktion: Es befand sich im Nordosten der Stadt und führte in Richtung der Ortschaft Reuth. Es war Teil der umfassenden Bastionärbefestigung, die Forchheim zu einer der stärksten Festungen des Hochstifts Bamberg machte.
- Zeitraum: Ab ca. 1553/1560 entstanden die Eingangstore, darunter das Reuther Tor, während der Ausbau der Festungsanlagen bis ins 17. Jahrhundert andauerte.
- Abbruch: Nach dem Kauf der Festungsanlagen durch die Stadt Forchheim im Jahr 1875 begann der Abbruch vieler Teile. Das Reuther Torhaus wurde im Jahr 1876 abgerissen.
- Dokumentation: Da das Tor nicht erhalten ist, sind historische Ansichten, wie die des Malers Michael Kotz (um 1900), wichtige Zeugnisse seines früheren Aussehens.
Dreikirchen-Bastion (Bild 3)
Die sogenannte Dreikirchen-Bastion in Forchheim ist kein Bauwerk, das aus drei Kirchen entstand, sondern verdankt ihren Namen dem Pulvermagazin auf der Bastion, über der früher drei spitzgiebelige Gebäude standen. Sie ist Teil der umfassenden barocken Festungsanlage von Forchheim, die nach dem 30-jährigen Krieg (1618–1648) ausgebaut wurde, um die Stadt uneinnehmbar zu machen.
Historische Fakten zur Dreikirchenbastion:
- Namensursprung: Im Volksmund entstand der Begriff „Dreikirchen“ durch die drei spitzgiebeligen Pulvermagazin-Gebäude auf der Bastion.
- Festungsbau: Nach dem Markgrafenkrieg im 15. Jahrhundert wurde Forchheim zu einer modernen Bastionärsfestung nach italienischem Vorbild umgebaut. Dies war notwendig, da Forchheim als Bamberger Stadt in Grenzlage zu Nürnberg und Brandenburg-Kulmbach stark gefährdet war.
- Struktur: Die Gesamtanlage bestand aus einer massiven, etwa 20 Meter dicken Mauer und zehn Bastionen, zu denen auch die Dreikirchen-Bastion zählte.
- Geschichte & Nutzung: Die Festungsanlage bewährte sich im 30-jährigen Krieg. Im 19. Jahrhundert wurde der Großteil der Festungsanlage, die ihre militärische Bedeutung verloren hatte, abgerissen.
- Heute: Die Überreste der Festungsanlagen, einschließlich der Bastionen, sind heute Teil des kulturellen Erbes der Stadt und können im Rahmen der „Via Forte“ besichtigt werden.
Die Dreikirchen-Bastion ist somit ein historischer Zeuge der Zeit, als Forchheim eine bedeutende Festungsstadt in Franken war.
Diese Bauwerke standen einst hier, wo jetzt unter anderem unser Bauernstübla steht.
Quelle:
Reinhold Glas, Werhaftes Forchheim: Von der mittelalterlichen Stadtmauer zur neuzeitlichen Landesfestung


